Eine Liebesgeschichte in Kreuzberg Teil 9

Lena, die am Abend mit Hermann vor dem Kino verabredet ist und sich längst auf den Weg hätte machen müssen, um noch rechtzeitig vor Beginn der Vorstellung dort einzutreffen, befindet sich immer noch auf der Arbeit.

Denn Olga, ihre Kollegin, die sie eigentlich schon längst hätte ablösen sollen, kommt an diesem Tage zu spät. Lena schaut immer wieder unruhig auf die Uhr. Schon greift sie nach ihrem Handy, um Hermann anzurufen und ihm mitzuteilen, dass sie sich verspäten werde, als Olga endlich eintrifft.

Hastig fährt Lena aus ihrem Kittel, greift sie nach ihrer Jacke und Tasche. Eilig läuft sie zur nächsten U-Bahn-Station, löst dort ein Ticket am Bahnsteig und erreicht gerade noch im letzten Moment den abfahrenden Zug . . .

An der nächsten Station steigen mehrere Fahrkartenkontrolleure in Begleitung eines Polizeibeamten in Lenas U-Bahn-Waggon ein. Lena sucht ihre Fahrkarte aus der Tasche hervor und reicht sie einem der Kontrolleure. Der jedoch schaut auf das Ticket und runzelt die Stirn. Lenas Fahrkarte sei nicht abgestempelt.

Lena errötet. Sie entschuldigt sich und verspricht, an der nächsten Station sogleich auszusteigen und die Karte dort abzustempeln. Doch der Kontrolleur gibt sich damit nicht zufrieden. Lena muss mit den Kontrolleuren aussteigen und ihnen ihre Papiere vorzeigen. Als der Polizeibeamte dabei feststellt, dass Lena über keine gültige Aufenthaltserlaubnis verfügt, ruft er über Funk einen Streifenwagen.

Unterdessen wartet Hermann mit den Kinokarten in seiner Hand vor dem Eingang des Kinos vergeblich auf Lena. Drinnen hat der Film bereits angefangen. Suchend hält Hermann nach ihr Ausschau. Er blickt auf seine Uhr und versucht schließlich Lena auf deren Handy zu erreichen. Doch umsonst, denn am anderen Ende meldet sich nur Lenas Mailbox . . .

An diesem Punkt der Geschichte hatte Martin einen Absatz gemacht und mit einer neuen Seite begonnen. Ich sah auf . . .

Eine Liebesgeschichte in Kreuzberg - Fortsetzung

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2 Kommentare

  1. Beate
    Erstellt am 22. Februar 2009 um 20:45 | Permanent-Link

    Hey Sebastian, der Text schreitet ja in einem rasanten Tempo voran, auch inhaltlich gefällt mir der Wechsel gut, eine Geschichte in der Geschichte in der Geschichte, das einzige, was mir fehlt, ist ein sinnlicher Buchrücken, aber das ist ja vielleicht etwas altmodisch. Also, bin gespannt, wie sich die verschiedenen Geschichten weiter ranken…. beate

  2. Marion Bühler
    Erstellt am 23. Februar 2009 um 10:06 | Permanent-Link

    Ich möchte mich auch Beate und Fred anschließen. Die Geschichte wäre eine super Vorlage für ein Drehbuch.Man hat viele Bilder im Kopf und ist angeregt, die Geschichte weiter zu spinnen.

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